____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b
ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ
Akron
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
top
Akron [] ist eine City im Nordosten des US-Bundesstaats Ohio. Sie liegt am Ohio-Erie-Kanal, 50 km sĂźdlich von Cleveland, sowie 85 km von der Grenze zu Pennsylvania entfernt. Mit einer Fläche von 62,41 Quadratmeilen (161,57 km²) und 190.469cite-ref-2[2] Einwohnern (Zensus 2020, U.S. Census Bureau) ist es die fĂźnftgrĂśĂte Stadt in Ohio. Akron ist Kreissitz des Summit County und sowohl geographischer als auch wirtschaftlicher Mittelpunkt eines Ballungsraums mit knapp 700.000 Einwohnern, der Akron Metropolitan Statistical Area.
Die Bezeichnung Akron leitet sich vom griechischen Wort áźÎşĎÎżĎ ab und bezieht sich mit seiner Bedeutung âhĂśchster Punktâ auf den nahegelegenen Scheitelpunkt des Ohio-Erie-Kanals, während dessen Bau die Stadt als kleine Siedlung ihren Anfang nahm. Nach der Jahrhundertwende stieg Akron mit vier groĂen Werken (Firestone, General Tire, B. F. Goodrich und Goodyear) zum grĂśĂten Standort der US-Reifenindustrie auf und wuchs zwischen 1880 und 1930 von 16.500 auf 255.000 Einwohner an. Hergestellt wurden ferner Luftschiffe durch Goodyear (u. a. USS Akron), Petroleumlampen und Haferflocken.
Infolge wirtschaftlichen Strukturwandels setzte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein noch heute spßrbarer industrieller Niedergang ein. Die Stadt stemmt sich durchaus erfolgreich dagegen mit Investitionen in die Sanierung von Altlasten, neue Gewerbeansiedlungen, Schulbildung und die industrielle Forschung. Akron besitzt bedeutende Forschungseinrichtungen der Polymer- und Kunststoffindustrie und ist Hauptort des Polymer Valley, in dem sich knapp die Hälfte der Kunststoffindustrie Ohios konzentriert. Die ansässige Universität, die University of Akron, verzeichnet 23.400 Studierende.
1935 wurde in Akron die Selbsthilfeorganisation der Anonymen Alkoholiker gegrĂźndet.
Contents
⢠Geographie
⢠Topografie
⢠Klima
⢠Geschichte
⢠BevÜlkerung
⢠Religion
⢠Politik
⢠Stadtvertretung
⢠Haushalt
⢠Sport
⢠Wirtschaft
⢠Verkehr
⢠Bildung
⢠Medien
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
⢠Anmerkungen
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Geographie
Lage und Ausdehnung
Akron liegt im Nordosten des Bundesstaats Ohio, rund 50 km sĂźdlich von Cleveland am Eriesee sowie rund 85 km westlich der Grenze zu Pennsylvania. Das Stadtgebiet ist 62,41 Quadratmeilen (161,57 km²) groĂ (davon 160,69 km² Landfläche)cite-ref-areainohiobyplace-3-0[3] und liegt in der Mitte des zugehĂśrigen Kreises, des Summit County. Es besitzt eine annähernd quadratische Grundform mit zwei Ausbuchtungen im Osten und Nordwesten und etlichen kleineren âAusfransungenâ auf allen vier Seiten.
Wirtschaftsgeographisch gesehen liegt Akron inmitten des Rust Belt und frĂźheren Manufacturing Belt, des dicht besiedelten, ersten Industriegebiets der USA, dessen einstige Zentren heute vielfach vom Niedergang der Schwerindustrie gekennzeichnet sind. Die Stadt ist Hauptort des zugehĂśrigen Ballungsraums Akron Metropolitan Statistical Area mit knapp 700.000 Einwohnern. In dessen Nachbarschaft befinden sich drei weitere Ballungsräume, Cleveland im Norden mit 2,1 Mio. Einwohnern, Youngstown im Osten mit 587.000 Einwohnern sowie Canton im SĂźden mit 410.000 Einwohnern. Das Städtedreieck AkronâCantonâYoungstown bildet zusammen die Industrieregion Polymer Valley, in welcher sich eine Vielzahl Kunststoff verarbeitender Betriebe konzentriert.
Topografie
Die Stadt liegt inmitten des Allegheny-Plateaus, einer von eiszeitlichen Gletschern geformten MoränenhĂźgellandschaft, die sich in Nordost-SĂźdwest-Richtung zwischen der Ebene der GroĂen Seen und dem Gebirgszug der Appalachen erstreckt.cite-ref-physiogeographic-map-4-0[4] Durch die Stadt verläuft die Wasserscheide zwischen den GroĂen Seen im Norden und dem Ohio River/Mississippi im SĂźdosten, die an dieser Stelle vom Ohio-Erie-Kanal Ăźberwunden wird.
Der Little Cuyahoga River, ein linker Nebenfluss des Cuyahoga, durchquert das Stadtgebiet nÜrdlich der Innenstadt von Sßdosten nach Nordwesten in einem ausgeprägten Tal. Der Kanal zweigt etwa einen Kilometer unterhalb der Innenstadt nach Sßden hin ab, steigt die BÜschung empor, durchquert das Stadtzentrum und den Lake Summit und fßhrt sßdlich der Stadtgrenze wieder hinunter in das Tal des Tuscarawas River, der in den Ohio entwässert.
Gliederung und Stadtbild
Die Stadt gliedert sich in insgesamt 21 Stadtbezirke, die so genannten Neighborhoods. Diese decken das Stadtgebiet nicht vollständig ab; in einigen Randlagen befinden sich Areale, die zu keinem Bezirk gehÜren. Die einzelnen Stadtteile unterscheiden sich zum Teil erheblich hinsichtlich Einwohnerdichte, Wohlstand, Bildungsniveau sowie in ihrer ethnischen und demografischen Zusammensetzung. Viele der Stadtteile grenzen sich untereinander naturräumlich oder durch Infrastruktur wie Autobahnen oder Bahnanlagen voneinander ab.cite-ref-neighborhoods-5-0[5]
Die geschlossene Bebauung erstreckt sich im Umkreis von vier bis acht Kilometern um das Stadtzentrum herum und bricht an den meisten Stellen in etwa mit der Stadtgrenze ab. Nennenswerte, dicht bebaute Vororte jenseits davon sind Cuyahoga Falls (49.000 Einwohner) im Norden sowie dahinter Stow und Kent sowie im SĂźdwesten Barberton, allesamt mit je etwa 30.000 Einwohnern.
Die Industrieanlagen konzentrieren sich auf einige groĂe, abgegrenzte Standorte, die Ăźber das Stadtgebiet verteilt sind. Die Fabriken und Hafenanlagen im Zentrum und am Kanalufer, die die Innenstadt lange Zeit geprägt haben, sind in weiten Teilen verschwunden und durch Verwaltungsgebäude und Freizeiteinrichtungen ersetzt worden. Unmittelbar Ăśstlich der Innenstadt liegt das weitläufige Gelände der Universität mit ihren Lehr- und Forschungseinrichtungen, welches den zugehĂśrigen Stadtbezirk University Park beinahe vollständig ausfĂźllt. Der Rest des Stadtgebiets ist weitgehend mit Einzelhäusern bebaut.
Klima
Akron liegt im Bereich der borealen Klimazone und besitzt ein kaltgemäĂigtes Klima (effektive Klimaklassifikation: Dfa). Die Jahreszeiten sind kontinentaltypisch stark ausgeprägt mit warmen, feuchten Sommern und kalten, schneereichen Wintern. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 9,7 Grad Celsius.cite-ref-nws-6-0[6]
Die mit Abstand kältesten Monate sind Dezember, Januar und Februar mit Durchschnittstemperaturen zwischen â0,7 und â4,0 °C. Am wärmsten sind dagegen die Sommermonate Juni, Juli und August mit Mittelwerten zwischen 19,9 und 22,2 °C. Die Tiefstwerte in den Wintermonaten liegen im Durchschnitt bei â6,6 °C, die TageshĂśchsttemperaturen im Sommer erreichen im Mittel 26,9 °C; an einzelnen Tagen kann die Temperatur auf Ăźber 30 °C ansteigen. Die kältesten Tage des Jahres gibt es Ende Januar mit bis zu â15 °C. Die bisher niedrigste Temperatur vor Ort wurde am 19. Januar 1994 mit â32,0 °C gemessen; der bisher wärmste Tag war der 6. August 1918 mit 40,0 °C.cite-ref-nws-6-1[6]
Die Niederschläge fallen im Sommer als Regen und in den Wintermonaten als Schnee. Dabei weist der Winter im Mittel um rund ein Drittel geringere Niederschläge auf als der Sommer. Die Jahresniederschlagsmenge liegt im Durchschnitt bei moderaten 979 mm.cite-ref-nws-6-2[6]
Das regionale Klima des Lake Effect Snow im Bereich der GroĂen Seen, bei dem kalte Winde Ăźber den warmen Seeflächen Wasserdampf aufnehmen, der dann am Lee-Ufer des Sees als Schnee niedergeht, ist in Akron aufgrund der Entfernung zum Seeufer nur noch in geringem Umfang zu spĂźren.
Geschichte
GrĂźndung und Anfangsjahre
Die GrĂźndung Akrons geht auf den Bau des Ohio-Erie-Kanals zurĂźck. Er sollte den GĂźtertransport auf dem Wasserweg zwischen den GroĂen Seen und dem Mississippi ermĂśglichen und darĂźber hinaus helfen, das seinerzeit dĂźnn besiedelte und wirtschaftlich rĂźckständige Ohio besser zu erschlieĂen.
Der Siedler Paul Williams, durch dessen Besitz der Kanal fĂźhren sollte, und der Erbauer des Kanals, Simon Perkins, grĂźndeten im Jahre 1825, zwei Jahre vor der Fertigstellung des Kanals, an dessen Scheitelpunkt eine Siedlung mit dem Namen Akron. Die Bezeichnung leitet sich vom griechischen Wort áźÎşĎÎżĎ ab, das so viel wie der hĂśchste Punkt bedeutet und sich auf ebendiesen Scheitelpunkt jenes Kanals bezieht.cite-ref-timeline-7-0[7]
1833 kommt es ein StĂźck weiter nĂśrdlich, oberhalb der MĂźndung des Kanals in den Little Cuyahoga River, zu einer weiteren SiedlungsgrĂźndung mit dem Namen Cascade. Diese wird schon bald North Akron genannt, und die ursprĂźngliche Siedlung heiĂt entsprechend South Akron. 1836 schlieĂlich werden die beiden Orte zum heutigen Akron zusammengefasst. Als GrĂźndungsdatum der Stadt gilt jedoch das GrĂźndungsjahr der ersten Siedlung, 1825.cite-ref-timeline-7-1[7]
In den folgenden Jahren wuchs die Stadt zu einem kleinen Binnenhafen heran. Viele Farmer aus der Umgebung lieĂen hier Getreide verladen. Mit dem Bau der Eisenbahnen Mitte des 19. Jahrhunderts geriet Akron jedoch zunächst ins Hintertreffen, weil die Bahn erheblich schnellere Reisegeschwindigkeiten bot als die Kanalschifffahrt. Obwohl die Stadt 1852cite-ref-timeline-7-2[7] ebenfalls Bahnanschluss erhielt, kam die wirtschaftliche Entwicklung fĂźr ein Jahrzehnt praktisch zum Erliegen. Erst mit dem Sezessionskrieg 1861â65 begann die eigentliche Industrialisierung Akrons; hergestellt wurden vor allem Landmaschinen, Steinzeug, ZĂźndhĂślzer (Barber, später Diamond Match), Petroleumlampen (Akron Lamp) sowie Haferflocken (Schumacher, später Quaker Oats). Viele Betriebe machten sich dabei die Versorgung mit groĂen Mengen Frischwasser durch den Kanal zunutze.cite-ref-ohc650-8-0[8]cite-ref-casestudy-9-0[9]
In den 1890er Jahren ging es aber schon wieder abwärts. Brände, Seuchen und soziale Unruhen lieĂen die industrielle Basis zusehends erodieren. Und nachdem sich zusätzlich der Schwerpunkt der Landwirtschaft weiter Richtung Westen verlagert hatte, brachen den ansässigen Händlern und Landmaschinenherstellern die Aufträge weg. Die Arbeitslosigkeit wuchs und zahlreiche Fabriken standen leer.cite-ref-casestudy-9-1[9]
Während des Akron-Aufruhrs am 23./24. August 1900 wurden von der städtischen Polizei die Kinder Rhoda Davidson (Vier Jahre alt) und Glen Wade (Zehn Jahre alt) versehentlich erschossen, als ein Mob versuchte, das Stadthaus zu stĂźrmen, um einen mutmaĂlichen Vergewaltiger zu lynchen. Die Ăśffentliche Ordnung konnte erst nach dem Einsatz der Ohio National Guard wiederhergestellt werden, da die Stadtpolizei nach dem Sturm auf das Gebäude geflohen war und sich praktisch aufgelĂśst hatte. Der weltweit erste Streifenwagen der Stadtpolizei, ein Elektrobus, wurde vom Mob in den Ohio-Erie-Kanal gekippt.
Aufstieg, GroĂe Depression und Zweiter Weltkrieg
Mit dem Beginn des Automobilzeitalters um die Jahrhundertwende stieg Akron zum wichtigsten Standort der US-Reifenindustrie auf.cite-ref-ohc650-8-1[8] Mit B. F. Goodrich, Firestone, General Tire und Goodyear waren vier der fĂźnf bedeutenden US-amerikanische Reifenhersteller mit ihren Fabriken ansässig. Diese Tatsache brachte der Stadt den Spitznamen âRubber Capital of the Worldâ, deutsch âWelthauptstadt des Gummiâ ein.cite-ref-bouncing-10-0[10] In dieser Zeit erfuhr Akron starkes BevĂślkerungswachstum; die Einwohnerzahl stieg von (1880) 16.500 auf (1930) 255.000 Einwohner an.cite-ref-timeline-7-3[7] In den Reifenfabriken waren 1929 Ăźber 58.000 Personen beschäftigt.cite-ref-casestudy-9-2[9] 1917 nahm Goodyear zudem den Bau von Luftschiffen auf.cite-ref-ohc1638-11-0[11]
Der Ursprung dieser Entwicklung geht auf Benjamin Franklin Goodrich zurßck, der seine kleine Gummifabrik 1870 von New York hierher verlegte, fernab seiner bisherigen Konkurrenten. Nachdem sich die Gummiherstellung durch den Autoboom nach der Jahrhundertwende als hochprofitables Geschäft erwiesen hatte, bauten auch andere Geschäftsleute aus der Umgebung eigene Reifenfabriken auf, in direkter Nachbarschaft zu Goodrich und in den schon bestehenden, leerstehenden Fabriken Akrons.cite-ref-casestudy-9-3[9]
Die GroĂe Depression traf die Stadt besonders hart. In den 1930er Jahren erreichte die Arbeitslosenquote zeitweilig 60 %.cite-ref-ohc650-8-2[8] Erst der Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg lieĂ die Nachfrage nach Reifen und Luftschiffen wieder anwachsen. Die Produktion umfasste in den Kriegsjahren zudem Gummistiefel und Regenmäntel fĂźr Soldaten sowie Bauteile fĂźr Flugzeuge.cite-ref-casestudy-9-4[9]
In der Zeit der Prohibition (1919â33) wurde Akron vom Organisierten Verbrechen beherrscht. Illegales GlĂźcksspiel und Alkoholproduktion florierten. DarĂźber hinaus fand der Ku-Klux-Klan in jener Zeit zahlreiche Anhänger; Politik und Verwaltung wurden in weiten Teilen von dieser Organisation unterwandert.cite-ref-ohc650-8-3[8]
Nachkriegszeit und Strukturwandel
Trotz des allgemeinen Booms in den Nachkriegsjahren geriet Akrons Industrie nach dem Krieg in zunehmende Schwierigkeiten. Einige Produkte wie die Petroleumlampen waren nicht mehr gefragt. Auch waren die Fabrikarbeiter zunehmend gewerkschaftlich organisiert und legten mit Streiks die Produktion lahm.
Den Reifenherstellern bereitete vor allem die weltweite Umstellung der Produktion von den alten Diagonal- auf die moderneren GĂźrtelreifen groĂe technische und finanzielle Probleme. Jene Umstellung hätte die vollständige UmrĂźstung der vorhandenen Fabriken erfordert, was eine enorme finanzielle Belastung fĂźr die Unternehmen bedeutet hätte. So reagierte die US-Reifenindustrie erst mit erheblicher VerzĂśgerung auf die neue Technologie, die in Europa schon seit den 1950er Jahren auf dem Vormarsch war.
Doch die Ălkrise von 1973 und die damit verbundenen verschärften Verbrauchsnormen zwangen die US-Autoindustrie schlieĂlich zur schnellstmĂśglichen UmrĂźstung auf die neue Reifenbauart. Der damit verbundene plĂśtzliche Innovationsdruck bedeutete zugleich das Ende der Reifenproduktion in Akron. Da die Umstellung der Produktion ohnehin den vollständigen Neubau der zugehĂśrigen Fabrikanlagen erforderte, zogen die Firmen im Zuge dessen sogleich in andere Regionen um, in denen Arbeitskräfte billiger und weniger stark gewerkschaftlich organisiert waren. Auf diese Weise wurde bis 1982, also innerhalb von zehn Jahren, fast die gesamte Produktionskapazität in Akron stillgelegt. Die letzte verbliebene Fabrik produziert heute in kleinem MaĂstab Rennreifen fĂźr Goodyear.cite-ref-citydata-history-12-0[12]cite-ref-tirehistory-13-0[13]cite-ref-clevelandindustry-14-0[14]
Zudem setzte in der US-Reifenindustrie kurze Zeit später ein starker Konsolidierungsprozess ein, zum Nachteil der Firmen aus Akron. So verkaufte General Tire seine Reifensparte 1987 an die Continental AG. Zwei Jahre später wurde Firestone vom japanischen Konkurrenten Bridgestone aufgekauft, B. F. Goodrich fusionierte 1986 mit Uniroyal und verkaufte 1988 seine Reifensparte an Michelin. Dadurch fielen auch die zugehÜrigen Hauptverwaltungen weg, so dass Akron seine Bedeutung fßr die Reifenindustrie endgßltig verlor.cite-ref-casestudy-9-5[9]
Dem Niedergang der Reifenindustrie stehen BemĂźhungen gegenĂźber, wenigstens Verwaltungs- und Forschungseinrichtungen der betreffenden Hersteller zu halten und darĂźber hinaus neue Firmen anzusiedeln. Akron ist mittlerweile zu einem Zentrum der Polymer- und Kunststoffforschung herangewachsen und zählt mittlerweile Ăźber 400 kunststoffverarbeitende Betriebe in der Umgebung.cite-ref-citydata-history-12-1[12] Auch die ansässigen Schulen und die Universität haben sich auf dieses Gebiet spezialisiert.cite-ref-ohc1723-15-0[15] Dazu hat die Innenstadt in den vergangenen beiden Jahrzehnten spĂźrbare Belebung erfahren. Alte Fabriken wurden zu BĂźrogebäuden umgebaut, etliche Industriebrachen rekultiviert und in Parks umgewandelt; mehrere Museen, ein Theater, ein Kongresszentrum sowie etliche groĂe Sportstätten ziehen Besucher an.cite-ref-bouncing-10-1[10] In den letzten Jahren haben zudem GroĂhandel und Gesundheitswesen erheblich an Bedeutung gewonnen.cite-ref-casestudy-9-6[9]
t-c3-b6tung-von-jayland-walkert-tung-von-jayland-walkerAm 27. Juni 2022 wurde in Akron der 25-jährige Afroamerikaner Jayland Walker von der Polizei erschossen, was zu tagelang anhaltenden Protesten in der Stadt fßhrte. Er sollte wegen eines Verkehrsdelikts kontrolliert werden, flßchtete jedoch mit seinem Fahrzeug. Weniger als 24 Stunden zuvor hatte er sich bereits einer Verkehrskontrolle in der wenige Meilen sßdlich gelegenen Stadt New Franklin durch Flucht entzogen.cite-ref-16[16]cite-ref-17[17] Während der Verfolgung gab er nach Angaben der Polizei aus dem geÜffneten Seitenfenster auf der Fahrerseite seines Buick einen Schuss ab. Nach wenigen Minuten wurde er zum Halt gezwungen, verlieà sein Fahrzeug mit einer Skimaske und setzte seine Flucht zu Fuà fort. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war den ihm folgenden Polizisten der Zwischenfall vom Vortag bekannt. Zwei Versuche, ihn mit einem Taser zu stoppen, misslangen. Nach einer kurzen Strecke blieb er stehen und drehte sich zu den ihn verfolgenden Polizisten um. Ab diesem Moment gaben acht von ihnen mehrere Dutzend Schßsse auf ihn ab. Insgesamt wies er 60 Schusswunden auf. Dies sorgte in Akron fßr Proteste und weltweit fßr Aufsehen. Akrons Polizeichef Stephen Mylet erwähnte auf einer Pressekonferenz zu dem Vorfall, dass Walker zu dem Zeitpunkt, als acht Polizisten auf ihn schossen, nicht mehr bewaffnet war. In seinem Wagen seien jedoch nach dem Vorfall eine Schusswaffe und ein zumindest teilweise gefßlltes Magazin sichergestellt worden. Daneben wurde am Ort seiner vermuteten Schussabgabe eine zu dieser Waffe passende Patronenhßlse gefunden.cite-ref-18[18]cite-ref-19[19]cite-ref-20[20]
BevĂślkerung
Ethnische Struktur
Bei der Volkszählung im Jahre 2000 kam Akron auf 217.074 Einwohner.cite-ref-census2000-21-0[Anm 1] GrĂśĂte ethnische Gruppe bilden die WeiĂen mit einem Anteil von 67,2 % der GesamtbevĂślkerung. ZweitgrĂśĂte Gruppe sind die Schwarzen mit 28,5 % BevĂślkerungsanteil. Indianer, Mischlinge und AngehĂśrige sonstiger Ethnien bilden lediglich kleine statistische Gruppen. Als Hispanics betrachten sich 1,2 % der GesamtbevĂślkerung, das ist wesentlich weniger als im US-Durchschnitt (12,5 %), aber auch erheblich weniger als etwa in Cleveland (7,3 %). Der Anteil der Schwarzen liegt mit den 28,5 % weit hĂśher als etwa in Ohio (11,5 %) oder im US-Durchschnitt (12,3 %).cite-ref-census2000-22-0[21] Dies ist fĂźr industriell geprägte GroĂstädte im Norden der Vereinigten Staaten typisch.
Unter der weiĂen BevĂślkerung haben Familien mit deutschen Vorfahren mit 18,1 % den grĂśĂten Anteil, gefolgt von Iren (11,5 %), Engländern (7,2 %) und Italienern (6,8 %). Der hohe Anteil deutschstämmiger BevĂślkerung ist ein typisches Merkmal der BevĂślkerung Ohios (21,42 %), der vergleichsweise geringe Anteil an Engländern ist kennzeichnend fĂźr den Nordosten des Bundesstaates.cite-ref-census2000-22-1[21]
Das Stadtgebiet ist zwischen den Ethnien teilweise deutlich segregiert. Zudem ist die BevĂślkerung erheblich von White flight gekennzeichnet, der Abwanderung vergleichsweise wohlhabender, weiĂer BevĂślkerungsschichten in die AuĂenbezirke und die Umlandgemeinden. Die schwarze WohnbevĂślkerung konzentriert sich vor allem im Westen, im Norden und einigen sĂźdĂśstlichen Stadtteilen. Die weiĂen BevĂślkerungsgruppen drängen nach auĂen und bewohnen vor allem die Viertel in grĂśĂerer Entfernung zur Innenstadt.cite-ref-census2000-22-2[21]
BevĂślkerungsentwicklung
Obwohl Akron schon bald nach ErĂśffnung des Ohio-Erie-Kanals ein wichtiger Ort fĂźr die Verladung landwirtschaftlicher Erzeugnisse war, blieb die Einwohnerzahl in den ersten Jahrzehnten nach der GrĂźndung gering. Bei ErĂśffnung des Kanals 1827 wurden 200 Einwohner gezählt. Als der Kanal gut zwei Jahrzehnte später seinen wirtschaftlichen HĂśhepunkt erlebte, waren es knapp 3500 Einwohner. Erst mit der einsetzenden Industrialisierung nach dem Bau der Eisenbahn war ein merklicher Anstieg der BevĂślkerung zu verzeichnen von (1860) 3477 auf (1900) 42.728 Einwohner. Mit dem daraufhin einsetzenden Boom der Reifenindustrie in den folgenden 30 Jahren verfĂźnffachte sich die Einwohnerzahl auf Ăźber 255.000 Personen, bis das Wachstum der Stadt mit der GroĂen Depression zum Erliegen kam.cite-ref-timeline-7-4[7]
Nach dem Krieg stieg die Einwohnerzahl nochmals leicht an und erreichte 1960 ihren HÜchststand mit 290.351 Personen. Die ungßnstige wirtschaftliche Entwicklung der Reifenindustrie lieà die Population in den darauffolgenden beiden Jahrzehnten merklich zurßckgehen auf (1980) 237.177 Einwohner. Danach verlangsamte sich der Prozess; dennoch verliert die Stadt hochgerechnet pro Jahr immer noch rund 750 Einwohner.cite-ref-timeline-7-5[7] Jßngste Schätzungen gehen (2009) von rund 208.800 Einwohnern aus.cite-ref-census2000-22-3[21]
Wanderungsbewegungen und soziale Probleme
In den ersten Jahrzehnten stammten die Einwanderer vornehmlich aus Britannien und Mitteleuropa. Mit dem Ersten Weltkrieg endete die Zuwanderung aus den meisten europäischen Staaten allerdings aufgrund der veränderten Gesetzeslage schlagartig. Gleichzeitig zogen zunehmend Schwarze aus dem armen Sßdosten der USA zu in der Hoffnung auf Arbeit und sozialen Aufstieg in die Städte der Region. Diese Hoffnung blieb ihnen jedoch zumindest in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts weitgehend verwehrt.cite-ref-immigration-23-0[22]cite-ref-ohc570-24-0[23]
Stattdessen lĂśste die Zuwanderung der Schwarzen unter der weiĂen BevĂślkerung Ăngste und Argwohn aus. Dies mĂźndete in mehr oder weniger offene Diskriminierung, wodurch sich die Spannungen verstärkten.cite-ref-ohc570-24-1[23] So kam es in Akron bereits im Jahre 1900, als der Anteil der schwarzen BevĂślkerungsgruppen mit 1,2 % oder 525 Personen noch sehr gering war, zu einem rassistisch motivierten Aufstand.cite-ref-25[24]cite-ref-doyle-26-0[25]
Obwohl Anfang der 1960er Jahre auf Betreiben der US-Bßrgerrechtsbewegung gesetzliche Verbesserungen eingetreten waren und sich die Arbeitsmarktsituation der Schwarzen entspannt hatte, kam es 1968 zu einem weiteren, sechs Tage andauernden Aufstand in den schwarzen Wohnvierteln.cite-ref-timeline-7-6[7]cite-ref-disorder1968-27-0[26] Die Spannungen zwischen den BevÜlkerungsgruppen scheinen bis heute nicht ßberwunden zu sein, wie Vorfälle aus der jßngsten Vergangenheit zeigen.cite-ref-attack2009-28-0[27]
Die Kriminalitätsrate liegt im US-weiten Vergleich im oberen Mittelfeld, vergleichbar mit anderen, ähnlich groĂen Städten im Rust Belt.cite-ref-fbi2009-29-0[28] Allerdings sind die schwarzen Wohnviertel im Norden und Westen der Stadt Ăźberdurchschnittlich stark in der Kriminalstatistik vertreten, während die wohlhabenden Gegenden im AuĂenbereich erheblich geringere Kriminalitätsraten zu verzeichnen haben.cite-ref-akroncrimestatistics-30-0[29]
Religion
Genaue Angaben zur ReligionszugehĂśrigkeit der Bewohner Akrons gibt es nicht.cite-ref-31[Anm 2] Bezogen auf den gesamten County bildet die rĂśmisch-katholische Kirche mit 22,4 % Anteil die grĂśĂte religiĂśse Einzelgruppierung. Das zuständige Bistum ist Cleveland. Weitere 22,2 % bezeichnen sich als protestantisch, wobei durch den hohen Anteil an Baptisten unter den afroamerikanischen BevĂślkerungsgruppen der Anteil der Protestanten in Akron selbst wahrscheinlich hĂśher liegt. Knapp 1 % der BevĂślkerung bekennt sich zum orthodoxen Glauben, 0,7 % sind Juden. Muslime und fernĂśstliche Religionen bilden kleine Randgruppen.cite-ref-arda-32-0[30]
Politik
Stadtvertretung
Die Stadtvertretung ist nach dem Mayor-Council-Prinzip organisiert. Dabei wird neben dem Stadtrat (City Council) auch der BĂźrgermeister (Mayor) von der BevĂślkerung direkt gewählt. Zusätzlich kommt das Strong-Mayor-Prinzip zur Anwendung, wonach der Stadtrat nur die Legislative bildet, während der BĂźrgermeister als alleiniger Chef der Exekutive Ăźber weitreichende Befugnisse verfĂźgt (Strong Mayor).cite-ref-budget2010-33-0[31] Diese Form der Stadtregierung ist fĂźr US-amerikanische GroĂstädte typisch.
Der Stadtrat besteht aus insgesamt 13 Mitgliedern. Zehn von ihnen werden in einer entsprechenden Zahl von Wahlbezirken (Wards) durch Mehrheitswahl bestimmt, die ßbrigen drei von der GesamtbevÜlkerung (At Large) gewählt. Vorsitzender des Stadtrats ist Marco S. Sommerville, der aus dem mehrheitlich von Schwarzen bevÜlkerten Westen der Stadt stammt. Derzeit (2011) gehÜren alle Stadträte der Demokratischen Partei an.cite-ref-citycouncil-34-0[32]
Von 1987 bis 2016 war der Demokrat Don Plusquellic. (* 1949) BĂźrgermeister der Stadtcite-ref-35[33]. Er wurde 2007 zum sechsten Mal in Folge gewählt und ist damit der bisher dienstälteste BĂźrgermeister der Stadt. 2004â05 war er auĂerdem Präsident des US-amerikanischen Städtetags, der United States Conference of Mayors.cite-ref-citymayors-36-0[34]
Plusquellic gilt als der fähigste BĂźrgermeister einer GroĂstadt in Ohio, insbesondere hinsichtlich seiner Wirtschafts- und Bildungspolitik. 1995 fĂźhrte er in Akron die ersten gemeindeĂźbergreifenden Gewerbegebiete in Ohio ein und setzte entsprechenden Gesetzesänderungen in Gang, womit er Ăźberregionale Bekanntheit erlangte. Ebenso setzte er hohe Kredite und SteuererhĂśhungen zum Ausbau der Schulen in den ärmeren Stadtvierteln durch. Auch die kostspielige Sanierung der Industriebrachen im Stadtkern geht auf seine Initiative zurĂźck. Dagegen scheiterte sein Vorhaben, durch Verpachtung der städtischen Kanalisation Gelder fĂźr College-Stipendien freizumachen.cite-ref-citymayors-36-1[34]cite-ref-cleveland-com-2010-08-29-37-0[35]cite-ref-ohio-com-csu-researcher-38-0[36]
Seit 2016 ist Daniel Horrigan BĂźrgermeister.cite-ref-39[37]
Haushalt
Der städtische Haushalt 2010cite-ref-budget2010-33-1[31] sah Einnahmen in HĂśhe von 462,7 Millionen und Ausgaben von in HĂśhe von 414,6 Millionen US-Dollar vor. Mit Abstand wichtigste Einnahmequelle ist die Einkommensteuer (Income Tax) mit 118,5 Millionen. Den grĂśĂten Ausgabeposten bilden die Polizeikräfte mit 50,1 Millionen.
Akron ist mit (2009) 778 Millionen US-Dollar oder 3.583 Dollar pro Kopf vergleichsweise hoch verschuldet.cite-ref-budget2010-33-2[31] Trotzdem haben die Rating-Agenturen der Stadt ein sehr hohes Rating zuerkannt.cite-ref-40[Anm 3] Die Agenturen verweisen dabei auf die verhältnismäĂig hohen Steuereinnahmen sowie den Umstand, dass ein groĂer Teil der Kreditsumme rentierliche Schulden seien, deren RĂźckzahlung direkt Ăźber Steuern und GebĂźhren gesichert sei.cite-ref-ohio-com-debt-level-41-0[38] So ist beispielsweise der Kredit Ăźber 200 Millionen Dollar fĂźr den Ausbau der Schulen Ăźber einen Zuschlag in HĂśhe von 0,25 % auf die Einkommensteuer gegenfinanziert.cite-ref-budget2010-33-3[31] Positiv sei Fachleuten zufolge auch, dass Akron seine Ausgaben aus eigener Kraft schultere und nicht nur durch Eingemeindung wohlhabender Vororte, wie es in anderen GroĂstädten der Fall sei.cite-ref-ohio-com-csu-researcher-38-1[36] Allerdings hatte die Stadt in den letzten Jahren erhebliche RĂźckgänge beim Steueraufkommen zu verkraften.cite-ref-budget2010-33-4[31]
Städtepartnerschaft
Seit 1997 besteht eine Städtepartnerschaft mit der deutschen Stadt Chemnitz.cite-ref-chemnitz1997-42-0[39] In den Jahren 2004â08 fand in diesem Zusammenhang jeden Dezember ein erzgebirgischer Weihnachtsmarkt in Akron statt.cite-ref-chemnitz2004-08-43-0[40] Zudem besteht eine Städtepartnerschaft zu Kiryat Ekron in Israel.
Kultur und SehenswĂźrdigkeiten
Bauwerke, Kunst und Museen
Die Sanierung der Industriebrachen in der Innenstadt hat einige neue gewerbliche Einrichtungen hervorgebracht. Beispielsweise wurden die ehemaligen Getreidesilos von Quaker Oats zu einem Hotel umgebaut, das infolge der baulichen Struktur runde Zimmer hat. Das Gebäude steht im National Register of Historic Places.cite-ref-haer-ohio-77-akro-7-44-0[41] Am SĂźdrand der Stadt, am Akron Fulton Airport, steht die Luftschiffhalle, die die Goodyear-Zeppelin Corporation 1929 fĂźr ihre Zeppelinwerft errichten lieĂ. Sie ist 1175 FuĂ (358,1 m) lang, 325 FuĂ (99,1 m) breit und 211 FuĂ (64,3 m) hoch, besitzt sphärische Enden und eine schwarze HĂźlle. Die Halle gehĂśrt zur Ăśrtlichen Niederlassung von Lockheed Martin und dient auch heute noch ihrem ursprĂźnglichen Zweck.cite-ref-lighter-45-0[42]cite-ref-haa-46-0[43]
Das Kunstmuseum Akron Art Museum zeigt zahlreiche Gemälde aus der Zeit nach 1850, namentlich Werke des Impressionismus, des Realismus, der Moderne, der Postmoderne sowie des Photorealismus. Es ist aus einer Malschule hervorgegangen und in der ehemaligen Stadtbibliothek sowie in einem angrenzenden, avantgardistischen Neubau untergebracht.cite-ref-akronartmuseum-47-0[44] Zudem unterhielt Goodyear bis Ende 2009 in einer stillgelegten Fabriketage ein Firmenmuseum, die World of Rubber. Es wurde mangels Besuchern geschlossen, seine wichtigsten Exponate wurden auf andere Museen verteilt.cite-ref-worldofrubbertoclose-48-0[45] Ferner unterhält die National Inventors Hall of Fame in Akron eine Zweigstelle, das Invent Now Museum. Die zugehÜrige Middle School dient als Experimentierschule fßr die STEM-Ausbildung, was in etwa den deutschen MINT-Fächern entspricht.cite-ref-inventnow-49-0[46]
Zwei weitere bedeutende Einrichtungen in der Innenstadt sind das 1995 erbaute, multifunktionale Kongresszentrum John S. Knight Center sowie das 2004 generalsanierte Akron Civic Theater.cite-ref-casestudy-9-7[9]
Parks und Erholung
Akron verfßgt ßber eine Vielzahl von Grßnanlagen mit einer Fläche von mehr als 2200 Acre (rund 890 Hektar). Die wichtigsten davon sind der Akron Zoological Park westlich der Innenstadt sowie die Parks entlang des Kanals. Dieser ist unterhalb der Innenstadt bis hinunter zum Cuyahoga vollständig, Richtung Sßden etwa zur Hälfte Üffentlich zugänglich und im Zuge der Innenstadtsanierung in eine schmale, parkähnliche Landschaft eingebettet worden.cite-ref-parksites-50-0[47] Der untere Teil des Kanals ist unter der Bezeichnung Cascade Locks Historic District in das National Register of Historic Places aufgenommen worden.
NĂśrdlich der Stadt, etwa ein Drittel des Weges nach Cleveland, liegt der Cuyahoga-Valley-Nationalpark. Das 134 km2 groĂe Gebiet erstreckt sich zu beiden Seiten des Cuyahoga und des parallel verlaufenden Ohio-Erie-Kanals und zieht mit seinen landschaftlich reizvollen Flussauen jedes Jahr Millionen Besucher an. Hauptattraktion ist der Wanderweg auf dem einstigen Treidelpfad mitsamt den Ăberresten der Wasserbauten.
Unmittelbar sßdlich der Stadtgrenze befinden sich zudem die Portage Lakes, eine Kette von fßnf Stauseen und ursprßnglichen Zungenbeckenseen, die in eine sanfte Hßgellandschaft eingebettet sind und ursprßnglich zur Speisung des Ohio-Erie-Kanals und zur Wasserversorgung von Akrons Industrie angelegt wurden. Sie sind in weiten Teilen frei zugänglich und werden als Naherholungsgebiet genutzt.cite-ref-portagelakes-51-0[48]
Sport
In Akron sind drei Profiliga-Mannschaften ansässig. Die Männer-Baseballmannschaft der Akron Aeros spielt in einer der Minor Leagues und ist im Canal Park in der Innenstadt beheimatet. Das Stadion wurde 1997 erĂśffnet und fasst 9.000 Zuschauer. Die 1999 gegrĂźndeten Akron Racers sind eine Damen-Softballmannschaft und spielen seit 2004 in der National Pro Fastpitch (NPF), der einzigen US-Softball-Profiliga. Sie absolvieren ihre Heimspiele im Firestone Stadium von 1925, der ältesten noch erhaltenen groĂen Sportstätte der Stadt. Die dritte Mannschaft, die Rubber City Rollergirls, sind eine Roller-Derby-Damenmannschaft. Ihre Heimstätte ist das John S. Knight Center.
Die Akron Pros gewannen 1920 die erste Saison der NFL. GrĂśĂtes Stadion der Stadt ist die Rubber Bowl, ein Footballstadion in der Innenstadt, das aus dem Jahre 1941 stammt und 31.000 Zuschauer fasst, derzeit (2011) aber keine feste Heimmannschaft besitzt.
Zusätzlich stellt die Ăśrtliche Universität mehrere Sportmannschaften, die allesamt unter dem Namen Akron Zips auftreten und in den zugehĂśrigen Hochschulligen spielen. Die wichtigsten und erfolgreichsten davon sind die Football-, Basketball- und FuĂballmannschaft (âSoccerâ) der Männer.
Die Mannschaften der Universität verfĂźgen zudem Ăźber ihre eigenen Sportstätten auf dem Campus. Die wichtigsten sind die James A. Rhodes Arena fĂźr Volleyball und Basketball und das 2008 erĂśffnete InfoCision Stadium â Summa Field, das mit einer Kapazität von 30.000 Zuschauern nur geringfĂźgig kleiner ist als die städtische Rubber Bowl.
Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaft
Als grĂśĂte Stadt im Polymer Valley ist Akron Hauptort einer Industrieregion, die sich Ăźber das Summit County und einige benachbarte Kreise erstreckt und ein bedeutendes Zentrum der US-Polymerforschung und -verarbeitung darstellt. In der Region konzentrieren sich 45 % der Kunststoffindustrie Ohios mit (2001) Ăźber 400 Betrieben und insgesamt 30.000 Beschäftigten. Dies geht in weiten Teilen auf die traditionelle Reifen- und Autozulieferindustrie zurĂźck, deren Fabriken zwar verschwunden sind, deren zugehĂśrige Forschungsinfrastruktur aber bis heute in weiten Teilen erhalten ist und im Laufe der Jahrzehnte immer wieder neue Produkte hervorgebracht hat. Die Innovationskraft dieser Branche geht maĂgeblich von der Ăśrtlichen Universität aus. Auch die Ăśrtlichen Schulen haben sich auf diesen Wirtschaftszweig ausgerichtet.cite-ref-ohc1723-15-1[15]cite-ref-52[49]
Als letzter Reifenhersteller ist der Goodyear-Konzern mit seiner Firmenzentrale und einer Kleinserienproduktion fĂźr Rennreifen in Akron präsent. DarĂźber hinaus errichtete der japanische Konkurrent Bridgestone ein Forschungs- und Entwicklungszentrum, das am 12. April 2012 in Betrieb ging.cite-ref-53[50]cite-ref-bridgestonegroundbreaking-54-0[51] Weitere bedeutende ansässige Unternehmen sind der Energiekonzern FirstEnergy, der Finanzdienstleister FirstMerit, der Call-Center-Betreiber InfoCision Management, der Putzmittelhersteller GOJO und die regionale Supermarktkette Fred W. Albrecht Grocery (âAcme Fresh Marketâ). Mit Niederlassungen vertreten sind ferner der RĂźstungskonzern Lockheed Martin mit der Mission Systems & Sensors (MS2) Division und der Logistikkonzern YRC Worldwide, ehemals Roadway Express.
GrĂśĂter Arbeitgeber vor Ort ist (2005) die Ăffentliche Hand mit ihren Polikliniken und Krankenhäusern mit zusammen rund 8.000 Beschäftigten sowie der Stadtverwaltung mit 3.000 Beschäftigten. GrĂśĂter privater Arbeitgeber ist Goodyear mit (2009) 3.000 Beschäftigten. Die meisten anderen genannten Firmen beschäftigen je zwischen 1.000 und 2.000 Personen.cite-ref-55[52]cite-ref-56[53]
Die Arbeitslosenquote in Akron liegt im langjährigen Vergleich im Sommer etwa 0,5 % und im Winter rund 1 % ßber dem US-Durchschnitt. In der jßngsten Wirtschaftskrise erreichte die Quote im Januar 2010 mit 11,8 % ihren HÜchststand.cite-ref-57[54] Mit einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Einkommen von (1999) 17.596 US-Dollar und einer Armutsquote von (2000) 17,5 % schneidet Akron im Vergleich zum US-Durchschnitt (21.587 Dollar und 12,4 %) erheblich schlechter ab, aber immer noch erheblich besser als viele der alten Industriestädte im Rust Belt (ca. 15.000 Dollar Medianeinkommen und 25 % Armutsquote).cite-ref-census2000-22-4[21]
Zur Gewinnung neuer Steuereinnahmen wurden seit 1995 in vier Nachbargemeinden so genannte Joint Economic Development Districts (JEDDs) eingerichtet, gemeindeĂźbergreifende Gewerbegebiete. Die Stadt sicherte sich dadurch den Zugriff auf neue Gewerbeflächen auĂerhalb ihrer Grenzen, ohne das zugehĂśrige Bauland von ihren Nachbarn eingemeinden und entsprechende politische Konflikte riskieren zu mĂźssen. Akron baut in diesem Zusammenhang die benĂśtigte Infrastruktur auf und darf dafĂźr die WassergebĂźhren sowie einen Teil des Steueraufkommens einbehalten.cite-ref-jedds-58-0[55] Die Einnahmen aus den JEDDs machen mittlerweile etwa 3 % des städtischen Haushalts aus.cite-ref-budget2010-33-5[31]
Verkehr
StraĂe
In Akron kreuzen sich zwei Autobahnen, die jeweils aus der Region Cleveland Ăźber die Appalachen zur US-OstkĂźste fĂźhren. Die Interstate 76 verläuft nach Osten bis nach Philadelphia, die Interstate 77 verläuft in sĂźdliche Richtung bis nach Columbia im US-Bundesstaat South Carolina. Zusätzlich gibt es eine SchnellstraĂe zur Interstate 80 San FranciscoâNew York, die etwa 20 km nĂśrdlich der Stadt verläuft. Vom einst geplanten innerstädtischen Autobahnring ist nur der westliche Abschnitt fertiggestellt worden; er soll mangels Auslastung wieder zurĂźckgebaut werden.cite-ref-innerbelt-59-0[56]
Luftverkehr
Der nächstgelegene groĂe nationale Flughafen fĂźr den Linienflug ist der rund 45 km Luftlinie entfernte Cleveland Hopkins International Airport am sĂźdwestlichen Rand von Cleveland. Von zunehmender Bedeutung ist jedoch der Akron-Canton Regional Airport, der rund 20 Kilometer sĂźdlich, etwa auf halbem Wege zwischen Akron und Canton an der Interstate 77 liegt. Vor allem Delta Air Lines und die Billigfluggesellschaft AirTran bieten von dort aus LinienflĂźge in die Ăśstlichen USA an, etwa nach Chicago, Atlanta, New York und Philadelphia.cite-ref-60[57] Der städtische Akron Fulton International Airport ist dagegen wesentlich kleiner und dient nur der Allgemeinen Luftfahrt.cite-ref-61[58]
Eisenbahn
Akron ist Bahnknoten fĂźr den GĂźterverkehr. Etliche Bahnstrecken gehen sternfĂśrmig von der Stadt aus nach Lorain, Cleveland, Youngstown, Pittsburgh und Canton. Dazu besitzt die Stadt mehrere BetriebsbahnhĂśfe; zahlreiche Industriebetriebe haben Anschlussgleise.
Regulären Personenzugverkehr gibt es in Akron nicht. In den Sommermonaten verkehrt die Cuyahoga Valley Scenic Railroad, eine Museumseisenbahn, in den Cuyahoga-Valley-Nationalpark. Sie benutzt dabei einen kleinen Haltepunkt namens Akron Northside am Nordrand der Innenstadt. Der ehemalige Zentralbahnhof Union Depot im Stadtzentrum, einst Zwischenhalt der PersonenfernzĂźge der Baltimore and Ohio Railroad zwischen Chicago/Detroit und Washington, D.C./New York, ist auĂer Betrieb.cite-ref-akronrrclub-history-62-0[59]cite-ref-akronrrclub-raze-63-0[60]
Busverkehr
Die Ăśrtliche VerkehrsbehĂśrde Metro Regional Transit Authority (METRO RTA) betreibt ein relativ dichtes Netz von Buslinien im Stadtgebiet. DarĂźber hinaus bedient sie auch etliche Vororte im Summit County, den Akron-Canton Airport sowie mit zwei Schnellbuslinien die Strecke AkronâCleveland. 2009 erĂśffnete in der Innenstadt ein moderner Busbahnhof, der auch von den Greyhound-Fernbuslinien sowie von Regionalbuslinien aus benachbarten Countys benutzt wird. Der Nahverkehrs-Etat finanziert sich zu Ăźber drei Viertel durch einen Aufschlag in HĂśhe von 0,5 % auf die Umsatzsteuer im Summit County.cite-ref-metro-rta-64-0[61]
Bildung
Der Ăśrtliche Schulbezirk Akron Public Schools umfasst 36 Grund-, zehn Mittel- sowie sieben Highschools mit 23.000 SchĂźlern und Ăźber 1.700 Lehrkräften. Er ist damit der fĂźnftgrĂśĂte Schulbezirk in Ohio. FĂźr die Verwaltung ist wie in Ohio Ăźblich ein gewähltes kommunales Schulgremium (School Board) zuständig.cite-ref-akronschoolfacts2010-65-0[62] Daneben gibt es in der Stadt eine Reihe von Privatschulen, vielfach in katholischer Trägerschaft.
Seit 2003 werden Akrons grĂśĂtenteils veraltete Ăśffentliche Schulen fĂźr insgesamt 800 Millionen Dollar sukzessive modernisiert. Dies geschieht im Rahmen eines milliardenschweren staatlichen Programms zur Modernisierung von Ohios Schulen. Dabei Ăźbernimmt der Bundesstaat 59 % der Kosten, die restlichen 41 % muss die Stadt aufbringen. Dazu wird in Akron seit 2003 ein Zuschlag von 0,25 % auf die Einkommensteuer erhoben.cite-ref-akronclc-66-0[63]
Die ansässige staatliche Universität, die University of Akron, zählt (2010) 29.250 Studierende. Sie wurde 1870 als Buchtel College gegrĂźndet und ist vor allem durch ihre Lehr- und Forschungsaktivitäten im Bereich Polymertechnik bekannt, sowohl hinsichtlich industrieller Anwendungen als auch in der Medizintechnik. Ihr Campus belegt ein groĂes Areal unmittelbar Ăśstlich der Innenstadt und wurde in den vergangenen Jahren erheblich vergrĂśĂert.cite-ref-aboutua-67-0[64] Die Universität verfĂźgt Ăźber ein bedeutendes Archiv zur Geschichte der Psychologie in den USA, darunter zahlreiche einzigartige Handschriften und Filmaufnahmen.cite-ref-ahap-68-0[65]
Medien
Einzige Tageszeitung vor Ort ist das Akron Beacon Journal. Es gehĂśrt zur kanadischen Mediengruppe Black Press und erscheint in den Countys Summit, Medina, Portage, Stark und Wayne in einer Auflage von rund 103.000 Exemplarencite-ref-burellesluce-69-0[66] sowie als Elektronische Zeitung. Die Redaktion liefert auch die Meldungen fĂźr die regionale Nachrichten-Webseite ohio.com.cite-ref-thebeaconjournal-com-70-0[67] Aus dem Verlagshaus Leader Publications stammen die Wochenzeitungen South Side Leader und West Side Leader mit einer Auflage von 65.000 Exemplaren, zu denen auch die Webseite akron.com gehĂśrt.cite-ref-akron-com-71-0[68]
Monatlich erscheint zudem das Lifestyle-Magazin Akron Life & Leisure der Baker Media Group, das im Gegensatz zu den anderen Zeitungen auch in Cleveland und Canton verbreitet ist.cite-ref-akronlife-72-0[69] Mit den Plastics News von Crain Communications erscheint in Akron auĂerdem eine wĂśchentliche Fachzeitschrift fĂźr Kunststofftechnik, die in ganz Nordamerika verbreitet ist.cite-ref-plasticsnews-73-0[70]
Auf dem Ăśrtlichen Fernsehmarkt sind neben den landesweiten Sendern auch einige lokale Fernsehanstalten vertreten. Sie gehĂśren zu den Medienunternehmen (Networks) RTV, Ion Television und The CW und strahlen deren Mantelprogramme aus. Der nicht-kommerzielle Public Broadcasting Service (PBS) ist mit der Station Western Reserve PBS vertreten.cite-ref-en-wikipedia-74-0[71]
AuĂerdem sind rund ein Dutzend regionale HĂśrfunksender verschiedener Genres zu empfangen, die meisten auf UKW. Darunter sind sich auch zwei Ableger des National Public Radio (NPR). Auch die Ăśrtliche Universität unterhält einen eigenen Radiosender.cite-ref-en-wikipedia-74-1[71]
PersĂśnlichkeiten
Eine bekannte PersĂśnlichkeit aus Akron war der Arzt Robert Holbrook Smith (1879â1950) alias Dr. Bob, der hier am 10. Juni 1935 zusammen mit dem New Yorker BĂśrsenmakler William Griffith Wilson (âBill W.â, 1895â1971) das so genannte Blaue Buch herausgab und im Zuge dessen die Selbsthilfeorganisation der Anonymen Alkoholiker ins Leben rief. Sein Privathaus, das sich in einem Wohngebiet im Nordosten der Stadt befindet, diente seinerzeit den Mitgliedern der Gruppe als Treffpunkt und ist heute ein Museum.cite-ref-drbobshome-75-0[72]
In Akron geboren wurden unter anderem der Chemiker Richard E. Smalley (1943â2005), der 1996 fĂźr die Entdeckung der Fullerene mit dem Nobelpreis fĂźr Chemie ausgezeichnet wurde sowie der Autodidakt und Erfinder Stanford R. Ovshinsky (1922â2012), der Ăźber 400 Patente im Bereich Energie, Speichermedien und Elektrotechnik hält, darunter zum NiMH-Akku, zur CD-RW und zu DĂźnnfilm-Solarzellen.
Ebenfalls aus Akron stammt die Astronautin Judith Resnik (1949â1986), ein Mitglied jener Raumschiffbesatzung, die bei der Challenger-Katastrophe ums Leben kam, und der Erfinder des Schnurlostelefons, George Sweigert (1920â1999).
Bekannte Sportler aus Akron sind die Basketballspieler LeBron James (* 1984) und Stephen Curry (* 1988) sowie aus frĂźheren Tagen Gus Johnson (1938â1987) und Nate Thurmond (1941â2016). Der Baseball-Catcher Thurman Munson (1947â1979) von den New York Yankees war der einzige Sportler in den USA, der von den Sportjournalisten sowohl zum Rookie des Jahres als auch zum Most Valuable Player gewählt wurde. Er kam im Alter von 32 Jahren bei einem Flugzeugabsturz ums Leben.
Es wurden in Akron zwei bekannte Musikgruppen gegrßndet, die Bluesrock-Band und mehrfacher Grammy-Preisträger The Black Keys und die New-Wave-Musikband Devo. Wichtig sind auch Chrissie Hynde, Frontfrau der britischen Rockband Pretenders und der Soulmusiker, Songwriter und Produzent James Ingram. Die Pretenders haben den Song My City Was Gone verÜffentlicht, der sich auf das niedergehende Akron der 1980er Jahre bezieht.
Die Schauspielerin Melina Kanakaredes spielte in der Fernsehserie CSI: NY.
SĂśhne und TĂśchter der Stadt:
⢠Kelsie Ahbe (* 1991), kanadisch-US-amerikanische Stabhochspringerin
⢠Lola Albright (1924â2017), Schauspielerin und Sängerin
⢠Art Arfons (1926â2007), Dragster- und Powerboat-Rennfahrer
⢠Joseph Arthur (* 1971), Sänger und Gitarrist
⢠Dan Auerbach (* 1979), Gitarrist der Bluesrock-Band âThe Black Keysâ
⢠Sid Avery (1918â2002), Fotograf
⢠Cliff Battles (1910â1981), American-Football-Spieler und -Trainer
⢠Dave Brown (1953â2006), American-Football-Spieler und -Trainer
⢠Alexander Butterfield (* 1926), Schlßsselfigur im Watergate-Skandal
⢠Patrick Carney (* 1980), Schlagzeuger der Bluesrock-Band The Black Keys
⢠Jeannie Cheatham (* 1937), Jazzsängerin, Pianistin, Keyboarderin und Arrangeurin
⢠David Allan Coe (* 1939), Country-Musiker
⢠Stephen Curry (* 1988), Basketballspieler
⢠John Dean (* 1938), Rechtsberater von Richard Nixon
⢠Charles W. F. Dick (1858â1945), Politiker
⢠Karen Dionne (* 1953), Schriftstellerin
⢠Rita Dove (* 1952), Dichterin und Schriftstellerin
⢠David Esterly (1944â2019), Bildhauer und Autor
⢠Angie Everhart (* 1969), Schauspielerin
⢠Leonard Firestone (1907â1996), Unternehmer und Diplomat
⢠Elizabeth Franz (1941â2025), Schauspielerin
⢠Frederick Fritsch (* 1954), Bobsportler
⢠Shirley Fry (1927â2021), Tennisspielerin
⢠Sonny Gandee (1929â2013), American-Football-Spieler
⢠Mark Gangloff (* 1982), Schwimmer
⢠Peter George (1929â2021), Gewichtheber
⢠Fritz Graf (1922â2017), AFL- und NFL-Schiedsrichter
⢠Joan Guetschow (* 1966), Biathletin
⢠Herman Karl Haeberlin (1890â1918), Anthropologe
⢠George H. Hand (1837â1891), Jurist, Soldat und Politiker
⢠James Harrison (* 1978), Footballspieler
⢠Paul J. Hergenrother (* 1972), Chemiker
⢠Ronald Paul Herzog (1942â2019), rĂśmisch-katholischer Geistlicher, Bischof von Alexandria
⢠Walter B. Huber (1903â1982), Politiker, Mitglied des US-Repräsentantenhauses
⢠Chrissie Hynde (* 1951), Rockgitarristin und -sängerin
⢠James Ingram (1952â2019), Soulmusiker, Songwriter und Produzent
⢠LeBron James (* 1984), Basketballspieler, erfolgreichster Korbwerfer in der Geschichte der NBA
⢠David Jenkins (* 1936), Eiskunstläufer, Weltmeister und Olympiasieger
⢠Hayes Alan Jenkins (* 1933), Eiskunstläufer, Weltmeister und Olympiasieger
⢠Steve Johnson (* 1957), Basketballspieler
⢠Dru Joyce (* 1985), Basketballspieler
⢠Melina Kanakaredes (* 1967), griechisch-amerikanische Schauspielerin
⢠John Korfas (* 1962), griechisch-amerikanischer Basketballspieler
⢠Brock Kreitzburg (* 1976), Bobsportler
⢠Jani Lane (1964â2011), Rocksänger
⢠Erica Lindgren (* 1978), Blackjack- und Pokerspielerin
⢠Lynn Hollen Lees (* 1941), Historikerin und Hochschullehrerin
⢠Andy McCollum (* 1970), Footballspieler
⢠Vaughn Monroe (1911â1973), Sänger, Bandleader und Trompeter
⢠Kermit Moore (1929â2013), Musiker, Komponist und Orchesterleiter
⢠Mark Mothersbaugh (* 1950), Musiker, Komponist und Sänger
⢠Thurman Munson (1947â1979), Baseballspieler
⢠Larry Nance Jr. (* 1993), Basketballspieler
⢠Bob Neuwirth (1939â2022), Singer-Songwriter, Produzent und Bildender KĂźnstler
⢠Russell Oberlin (1928â2016), Countertenor
⢠Tim Owens (* 1967), Rocksänger
⢠Ara Parseghian (1923â2017), American-Football-Trainer
⢠Jaroslav Pelikan (1923â2006), Spezialist fĂźr Theologiegeschichte und Geistesgeschichte des Mittelalters
⢠Charles Pfahl (1946â2013), Maler
⢠Shawn Porter (* 1987), Boxweltmeister
⢠Robert Quine (1942â2004), Musiker und Gitarrist
⢠Willard Van Orman Quine (1908â2000), Philosoph und Logiker
⢠Judith Arlene Resnik (1949â1986), Astronautin
⢠Harry Reynolds (* 1964), Leichtathlet und Olympiasieger
⢠Irving G. Ries (1890â1963), Kameramann und SpezialeffektkĂźnstler
⢠Sydne Rome (* 1951), Schauspielerin
⢠Keri Sarver (* 1976), FuĂballspielerin und -trainerin
⢠Thomas C. Sawyer (1945â2023), Politiker
⢠Chuck Share (1927â2012), Basketballspieler
⢠Richard E. Smalley (1943â2005), Chemiker und Nobelpreisträger
⢠Mitch Stein, Jazzgitarrist
⢠Rachel Sweet (* 1962), Sängerin, Schauspielerin und Fernsehproduzentin
⢠George Sweigert (1920â1999), Erfinder
⢠Emilia Sykes (* 1986), Politikerin
⢠Jack Taylor (1931â1955), Schwimmer
⢠Paul Tazewell (* 1964), Kostßmbildner
⢠Nate Thurmond (1941â2016), Basketballspieler
⢠Romeo Travis (* 1984), Basketballspieler
⢠Michael Wadleigh (* 1941), Kameramann und Filmregisseur
⢠Orianna Webb (* 1974), Komponistin
⢠Ray Wise (* 1947), Schauspieler
WeiterfĂźhrende Informationen
Literatur
⢠Mark D. Bowles: Chains of opportunity. the University of Akron and the emergence of the polymer age; 1909â2007. The University of Akron Press, Akron (Ohio) 2008, ISBN 978-1-931968-53-9.
⢠Henry J. Inman: Rubber mirror. reflections of the rubber divisionâs first 100 years. The University of Akron Press, Akron (Ohio) 2009, ISBN 978-1-931968-60-7.
⢠Steve Love, David Giffels: Wheels of fortune. The story of rubber in Akron. Hrsg.: Debbie Van Tassel. University of Akron Press, Akron (Ohio) 1999, ISBN 978-1-884836-37-4.
⢠McClain, Shirla Robinson: The Contributions of Blacks in Akron: 1825â1975. Akron (Ohio) Juni 1975 (akronlibrary.org [PDF; abgerufen am 28. Oktober 2010] Dissertation).
⢠Summit County Historical Society [Ohio], Historical Committee [Akron, Ohio] (Hrsg.): A Centennial history of Akron, 1825â1925. 1925.
⢠Larry Ledebur, Jill Tailor: AKRON, OHIO. In: Greater Ohio Policy Center and The Brookings Institution (Hrsg.): Metropolitan Policy Program: A Restoring Prosperity Case Study. 3. September 2008 (greaterohio.org [PDF; abgerufen am 13. April 2011] Fallstudie).
Weblinks
Commons
: Akron
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Akron
â Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
⢠The Official City of Akron Web Site. City of Akron, Ohio, 2011, abgerufen am 15. Februar 2023 (englisch, Homepage der Stadt Akron).
⢠Welcome to the Akron Beacon Journal. Akron Beacon Journal, 2011, abgerufen am 23. April 2011 (englisch, regionale Nachrichten-Webseite).
⢠Akron. In: Open Directory Project. Netscape, 1998, ehemals im Original (nicht mehr online verfßgbar); abgerufen am 23. April 2011 (englisch, Links zum Thema Akron im Open Directory Project).@1@2Vorlage:Toter Link/www.dmoz.org (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven)
Einzelnachweise
cite-note-a30567b055db7174-11. www.akronohio.gov. (abgerufen am 15. Februar 2025).
cite-note-22. â Explore Census Data Total Population in Akron city, Ohio. Abgerufen am 15. Februar 2023.
cite-note-areainohiobyplace-33. â Ohio by Place â GCT-PH1. Population, Housing Units, Area, and Density: 2000. In: Census 2000 Summary File 1 (SF 1). U.S. Census Bureau, 2000, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 12. Februar 2020; abgerufen am 17. Januar 2011.
cite-note-physiogeographic-map-44. â Physiogeographic Regions of Ohio. (PDF; 247 kB) State of Ohio: Department of Natural Resources: Division of Geological Survey, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 26. März 2009; abgerufen am 18. September 2009.
cite-note-neighborhoods-55. â Akron: Department of Planning & Urban Development: CP: Neighborhood Profiles. City of Akron, Ohio, 4. Januar 2010, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 1. Dezember 2005; abgerufen am 17. Januar 2011.
cite-note-nws-66. â Cleveland National Weather Service Akron-Canton Climate Page. United States Department of Commerce, National Oceanic and Atmospheric Administration, National Weather Service Forecast Office, 6. Januar 2008, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 11. Juni 2011; abgerufen am 17. Januar 2011.
cite-note-timeline-77. â Akron Ohio Historical Timeline. City of Akron, 4. Januar 2010, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 9. Oktober 2010; abgerufen am 4. Januar 2011.
cite-note-ohc650-88. â Akron, Ohio â Ohio History Central. Ohio Historical Society, 1. Juli 2005, abgerufen am 17. Januar 2011.
cite-note-casestudy-99. â Ledebur, Larry und Tailor, Jill: AKRON, OHIO. (PDF; 4,2 MB) In: Metropolitan Policy Program: A Restoring Prosperity Case Study. Greater Ohio Policy Center and The Brookings Institution, 3. September 2008, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 11. Mai 2013; abgerufen am 13. April 2011.
cite-note-bouncing-1010. â Mandel, Peter: Bouncing Around Akron, Rubber Capital of the World. The Washington Post, 25. April 2004, abgerufen am 17. Januar 2011.
cite-note-ohc1638-1111. â Goodyear Blimps â Ohio History Central. Ohio Historical Society, 1. Juli 2005, abgerufen am 17. Januar 2011.
cite-note-citydata-history-1212. â Summit County Historical Society: Akron:History. Advameg Inc., city-data.com, 2009, abgerufen am 17. Januar 2011.
cite-note-tirehistory-1313. â THE HISTORY OF THE TIRE INDUSTRY. In: Rubber & Plastics News. Crain Communications Inc., August 1988, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 25. November 2010; abgerufen am 9. April 2011.
cite-note-clevelandindustry-1414. â siehe dazu auch: Darwin H. Stapleton (Rockefeller Archive Center): INDUSTRY. In: Encyclopedia of Cleveland History. Case Western Reserve University, 17. Juli 1997, abgerufen am 17. September 2009.
cite-note-ohc1723-1515. â Polymer Valley â Ohio History Central. Ohio Historical Society, 1. Juli 2005, abgerufen am 17. Januar 2011.
cite-note-1616. â Phil Trexler, Marisa Saenz: 3News Investigates: Jayland Walker fled from officers night before fatal chase with Akron police In: wkyc.com, 1. Juli 2022. Abgerufen am 4. Juli 2022 (amerikanisches Englisch).
cite-note-1717. â Doug Livingston: Gruesome videos, Jayland Walker's motions intensify debate; attorney disputes city's claims In: Akron Beacon Journal. Abgerufen am 4. Juli 2022 (amerikanisches Englisch).
cite-note-1818. â 60 Schusswunden bei von der Polizei getĂśtetem Schwarzen US-BĂźrger. In: Zeit Online. 4. Juli 2022, abgerufen am 4. Juli 2022.
cite-note-1919. â Erneuter Protest nach Tod eines Schwarzen. In: tagesschau.de. 5. Juli 2022, abgerufen am 5. Juli 2022.
cite-note-census2000-2221. â Akron city, Ohio â Fact Sheet â American FactFinder. American FactFinder, United States Census Bureau, 2000, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 12. Februar 2020; abgerufen am 16. Juni 2020 (Ergebnisse der US-Volkszählung 2000, teilweise auch zugehĂśriges Kartenmaterial. Stellenweise durch eigene Berechnungen ergänzt).
cite-note-immigration-2322. â John J. Grabowski: IMMIGRATION AND MIGRATION. In: Encyclopedia of Cleveland History. Case Western Reserve University, 2. März 1998, abgerufen am 30. März 2010.
cite-note-ohc570-2423. â African Americans â Ohio History Central. Ohio Historical Society, 1. Juli 2005, abgerufen am 17. Januar 2011.
cite-note-2524. â Akron: Akronâs Black History Timeline. City of Akron, 2. März 1998, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 4. November 2010; abgerufen am 18. Januar 2011.
cite-note-doyle-2625. â Doyle, William B.: The Riot Of 1900--The Darkest Night In Akronâs History. In: Centennial History of Summit County, Ohio and Representative Citizens. Biographical Publishing Company, Chicago 1908 (online).
cite-note-disorder1968-2726. â The Report of The AKRON COMMISSION ON CIVIL DISORDERS. (PDF) Akron Commission on Civil Disorders, 16. April 1969, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 6. Februar 2009; abgerufen am 18. Januar 2011 (Bericht der seinerzeit eingesetzten Untersuchungskommission).
cite-note-attack2009-2827. â ATTACK IN FIRESTONE PARK, AMID THE UNSETTLED FACTS, A FEW CERTAINTIES. In: Beacon Journal Publishing Co. (Hrsg.): Akron Beacon Journal. 23. Juli 2009, S. A 10 A.
cite-note-fbi2009-2928. â Offenses Known â Crime in the United States 2009. U.S. Department of Justice, Federal Bureau of Investigation, Criminal Justice Information Services Division, 2009, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 18. Oktober 2013; abgerufen am 18. Januar 2011 (verschiedene Tabellen).
cite-note-akroncrimestatistics-3029. â Crime Statistics. Akron Police Department, 2008, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 4. März 2011; abgerufen am 18. Januar 2011. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂźft. Bitte prĂźfe Original- und Archivlink gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/publicsafety.ci.akron.oh.us
cite-note-arda-3230. â County Membership Report: Summit County, Ohio. In: Maps & Reports. The Association of Religion Data Archives, The Pennsylvania State University, 2000, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 6. Dezember 2010; abgerufen am 18. Januar 2011.
cite-note-budget2010-3331. â 2010 Budget Plan: City of Akron, Ohio. (PDF; 128 MB) Donald L. Plusquellic, Mayor, 2010, abgerufen am 30. Juni 2020.
cite-note-citycouncil-3432. â Akron City Council. Akron City Council, 2009, abgerufen am 22. Januar 2011.
cite-note-3533. â Mayors of Akron Timeline : City of Akron. Abgerufen am 29. August 2023.
cite-note-citymayors-3634. â City Mayors: Mayor of Akron (Ohio). City Mayors Foundation, 8. November 2009, abgerufen am 19. Januar 2011.
cite-note-cleveland-com-2010-08-29-3735. â Larkin, Brent: Akron should hope Mayor Don Plusquellic runs again. cleveland.com, 29. August 2010, abgerufen am 18. Januar 2011.
cite-note-ohio-com-csu-researcher-3836. â Warsmith, Stephanie: CSU researcher says mayor has helped rebuild Akron. ohio.com, 7. Juni 2009, abgerufen am 19. Januar 2011.
cite-note-3937. â Mayors of Akron Timeline : City of Akron. Abgerufen am 29. August 2023.
cite-note-ohio-com-debt-level-4138. â Debt level not hurting city at all, analyst says. 7. Juni 2009, abgerufen am 19. Januar 2011.
cite-note-chemnitz1997-4239. â Stadt Chemnitz: Partnerstädte. Abgerufen am 29. August 2023.
cite-note-chemnitz2004-08-4340. â Chemnitz bringt erzgebirgisches Weihnachtsflair nach Tampere. Deutsche Telekom AG (t-online.de), 3. Dezember 2010, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 9. Dezember 2010; abgerufen am 22. Januar 2011.
cite-note-haer-ohio-77-akro-7-4441. â Quaker Oats Cereal Factory, Southeast corner of Broadway & Mill Streets, Akron, Summit County, OH. In: Historic American Engineering Record. United States Department of the Interior, National Park Service, August 1979, abgerufen am 26. Februar 2014.
cite-note-lighter-4542. â Lighter-than-Air Programs Lifting Off in Akron. Lockheed Martin, 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 14. April 2011; abgerufen am 12. April 2011.
cite-note-haa-4643. â High Altitude Airship (HAA). Lockheed Martin, 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 14. November 2010; abgerufen am 12. April 2011.
cite-note-akronartmuseum-4744. â Akron Art Museum. Akron Art Museum, 2011, abgerufen am 12. April 2011.
cite-note-worldofrubbertoclose-4845. â Mackinnon, Jim: Goodyear to close World of Rubber museum. In: ohio.com. The Akron Beacon Journal, 18. August 2009, abgerufen am 12. April 2011.
cite-note-inventnow-4946. â HALL OF FAME / NIHF school. Invent Now, Inc., 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 18. April 2011; abgerufen am 12. April 2011.
cite-note-parksites-5047. â PARK SITES. City of Akron, Department of Planning & Urban Development, 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 22. Juli 2011; abgerufen am 12. April 2011.
cite-note-portagelakes-5148. â Portage Lakes State Park. Ohio Department of Natural Resources, 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 17. Februar 2012; abgerufen am 12. April 2022.
cite-note-5249. â A New Brand Of Tech Cities. The Newsweek / Daily Beast Company LLC, 30. April 2001, abgerufen am 8. April 2011.
cite-note-5350. â https://www.cleveland.com/business/2012/04/bridgestone_unveils_100_millio.html
cite-note-bridgestonegroundbreaking-5451. â Paula Schleis: Bridgestone Americas holds groundbreaking event for tech center. In: Ohio.com. The Akron Beacon Journal, 18. Februar 2010, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 22. Februar 2010; abgerufen am 9. April 2011.
cite-note-5552. â Akron. In: city-data.com. Advameg, Inc., 2009, abgerufen am 9. April 2011.
cite-note-5653. â Ohio Major Employers: April 2009. (PDF) Policy Research and Strategic Planning Office, Ohio Department of Development, April 2009, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 31. Dezember 2008; abgerufen am 9. April 2011.
cite-note-5754. â Akron, OH: Economy at a Glance. United States Department of Labor, U.S. Bureau of Labor Statistics, 2011, abgerufen am 9. April 2011 (US-Arbeitsmarktdaten).
cite-note-jedds-5855. â DEVELOPMENT OPPORTUNITIES. Akron Ohio: Mayorâs Office of Economic Development, 4. Januar 2010, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 1. Mai 2011; abgerufen am 9. April 2011.
cite-note-innerbelt-5956. â Korte, Gregory: Akron, Ohio, Mayor Favors Elimination of Highway for Redevelopment. In: Knight Ridder/Tribune Business News. 17. Dezember 1999.
cite-note-6057. â Akron-Canton Airport. Akron-Canton Airport, 2020, abgerufen am 30. Juni 2020.
cite-note-6158. â akron, Ohio: Akron Fulton Airport. City of Akron, MIS Division, 16. Juli 2010, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 5. November 2011; abgerufen am 22. Januar 2011.
cite-note-akronrrclub-history-6259. â Akron Railroad History. Akron Railroad Club, 2009, abgerufen am 21. Januar 2011.
cite-note-akronrrclub-raze-6360. â University Plans to Raze Akron Union Depot. Akron Railroad Club, 24. Dezember 2009, abgerufen am 21. Januar 2011.
cite-note-metro-rta-6461. â Akron METRO Bus, METRO RTA, Akron METRO Bus Schedule. Metro Regional Transit Authority, 2011, abgerufen am 22. Januar 2011 (siehe u. a. unter âAbout METRO, Historyâ und âAbout METRO, Factsâ).
cite-note-akronschoolfacts2010-6562. â 2010 FACTS. (PDF; 158 kB) In: Imagine Akron Community Learning Centers. Akron Public Schools, 7. April 2010, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 23. November 2010; abgerufen am 9. April 2011.
cite-note-akronclc-6663. â Imagine Akron Community Learning Centers â What is Imagine CLCs? In: Imagine Akron Community Learning Centers. Akron Public Schools, 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 20. April 2011; abgerufen am 9. April 2011.
cite-note-aboutua-6764. â About UA. The University of Akron, 2011, abgerufen am 9. April 2011 (nach "quick facts" und "history" suchen).
cite-note-ahap-6865. â Archives of the History of American Psychology. The University of Akron, 2004, abgerufen am 21. April 2011.
cite-note-burellesluce-6966. â 2010 Top Media Outlets. (PDF) BurrellesLuce, 20. Mai 2010, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 30. Dezember 2010; abgerufen am 9. April 2011.
cite-note-thebeaconjournal-com-7067. â Welcome to the Akron Beacon Journal. Abgerufen am 3. März 2010.
cite-note-akron-com-7168. â About Akron.com. Leader Communications Inc., 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 9. Juli 2011; abgerufen am 9. April 2011.
cite-note-akronlife-7269. â Akron Life Magazine. Baker Media Group, 2011, abgerufen am 9. April 2011 (siehe unter About the Magazine und Where to Find Us).
cite-note-plasticsnews-7370. â Plastics News. Crain Communications Inc., 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 9. August 2011; abgerufen am 9. April 2011.
cite-note-en-wikipedia-7471. â Akron, Ohio in der englischsprachigen Wikipedia
cite-note-drbobshome-7572. â Dr. Bobâs Home â The Birthplace of Alcoholics Anonymous. Dr. Bobâs Home, 2011, abgerufen am 12. April 2011.
Anmerkungen
cite-note-census2000-21Anm 1. â Als maĂgeblich werden in diesem Zusammenhang die Ergebnisse der letzten letzten US-Volkszählung betrachtet. Neuere, gesicherte Zählungen werden erst im Rahmen der nächsten US-Volkszählung Anfang 2011 verĂśffentlicht. Zwar werden in jeder Dekade fĂźr Orte ab ca. 20.000 Einwohner zusätzliche Hochrechnungen durchgefĂźhrt (letztmals fĂźr den Zeitraum 2006â2008), doch sind diese mit einer gewissen Ungenauigkeit behaftet und auch nicht immer vollständig auswertbar.
cite-note-31Anm 2. â Das U.S. Census Bureau darf von Gesetzes wegen keine Daten zur ReligionszugehĂśrigkeit erheben. Stattdessen werden vielfach andere Statistiken (Umfragen oder die Zahl der Gebetshäuser im Telefonbuch) herangezogen. Diese Zahlen sind naturgemäà ungenau und beziehen sich hĂśchstens auf den zugehĂśrigen County. Da sich die BevĂślkerungsstruktur in einer US-amerikanischen GroĂstadt meist erheblich von derjenigen des umgebenden County oder Bundesstaats unterscheidet, sind die zitierten Statistiken erst recht mit gewisser Vorsicht zu genieĂen.
cite-note-40Anm 3. â Das Rating lautet AA- (zweithĂśchste Stufe) von Standard & Poorâs und von Fitch sowie A1 (dritthĂśchste Stufe) von Moodyâs, siehe Quelle.